zum Inhalt

Das ist das Leit-Bild von der NGD-Gruppe

Der Text ist in leichter Sprache geschrieben. So können Sie den Text besser verstehen. Manche Wörter sind fett geschrieben. Die fetten Wörter haben wir im Text erklärt.

Leit-Bild kommt von: leiten, führen. Im Leit-Bild steht drin, was uns wichtig ist. Unser Leit-Bild ist wichtig für alles, was wir tun.

Was ist Diakonie?

Überall auf der Welt gibt es Menschen, die Hilfe brauchen. Zum Beispiel alte Menschen. Oder kranke Menschen. Oder behinderte Menschen. Oder Kinder und Jugendliche, denen es schlecht geht. Oder Menschen, die Probleme haben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Diakonie helfen Menschen in Not. Das bedeutet: Sie helfen Menschen, denen es schlecht geht.

Diakonie bedeutet: Für die Menschen da sein und den Menschen helfen, die Hilfe brauchen. Frauen, Männern und Kindern. Ganz egal, wer sie sind oder woher sie kommen. Ganz egal, ob sie reich oder arm sind. Ganz egal, ob sie jung oder alt sind. Ganz egal, ob sie krank oder gesund sind. Ganz egal, ob sie an einen Gott glauben oder nicht.

Diakonie bedeutet: Seinen Nächsten lieben und den Menschen dienen.

Der Nächste, das sind alle Menschen um einen herum.

Dienen ist ein anderes Wort für helfen.

Alle sozialen Einrichtungen von der Evangelischen Kirche in Deutschland zusammen nennt man auch Diakonie.

Soziale Einrichtungen sind zum Beispiel:

  • Kranken-Häuser 
  • Frauen-Häuser 
  • Alten-Heime
  • Wohn-Stätten für behinderte Menschen 
  • Werk-Stätten für behinderte Menschen 
  • Kinder- und Jugendheime 
  • Kinder-Gärten
  • Beratungs-Stellen
  • Pflege-Dienste für alte und kranke Menschen

Die Diakonie gibt es in ganz Deutschland. Weil die Diakonie in Deutschland so groß ist, hat man sie in Gruppen aufgeteilt.

Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland. Deutschland ist in 16 Teile aufgeteilt. Diese Teile nennt man Bundes-Länder. Wir wohnen und arbeiten im Bundes-Land Schleswig-Holstein.

Im Bundes-Land Schleswig-Holstein gibt es auch Diakonie-Gruppen. Eine davon heißt NGD-Gruppe.

Was ist die NGD-Gruppe?

Die NGD-Gruppe ist eine Diakonie-Gruppe von Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein ist ein Bundes-Land von Deutschland.

NGD ist die Abkürzung für Nord-deutsche Gesellschaft für Diakonie.

Zu der NGD-Gruppe gehören ganz viele soziale Einrichtungen in Schleswig-Holstein.

Zum Beispiel:

  • für behinderte Menschen 
  • für alte Menschen 
  • für Kinder- und Jugendliche 
  • für kranke Menschen 
  • für sucht-kranke Menschen (zum Beispiel Alkoholiker, drogen-abhängige Menschen, medikamenten-abhängige Menschen)

Was ist ein Leit-Bild?

Die Diakonie hat ein Leit-Bild.
Die NGD-Gruppe hat auch ein Leit-Bild.

Leit-Bild kommt von leiten, führen. Im Leit-Bild steht drin, was uns wichtig ist. Zum Beispiel, wie wir Menschen behandeln wollen. Oder worauf wir besonders achten wollen. Oder wie wir arbeiten wollen.

Unser Leit-Bild ist wichtig für alles, was wir tun.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten sich an das, was im Leit-Bild steht.

Das Leit-Bild von der NGD-Gruppe

Die Diakonie und die NGD-Gruppe gehören zur Evangelischen Kirche in Deutschland. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Diakonie und der NGD-Gruppe auch.

Jesus Christus ist unser Vor-Bild

Ein Vor-Bild ist jemand, den man bewundert.

Jesus Christus hat alle Menschen geliebt. Ganz egal, wer sie waren oder woher sie gekommen sind. Oder ob sie reich oder arm waren. Oder jung oder alt. Oder krank oder gesund. Und ganz egal, an welchen Gott sie geglaubt haben.

Jesus Christus hat keine Unterschiede gemacht. Er hat alle Menschen gleich gut behandelt.

Jesus Christus war immer für alle Menschen da. Und hat jedem geholfen, der Hilfe gebraucht hat.

Wir glauben an Jesus Christus. Und wollen es wie Jesus Christus machen. Jesus Christus ist unser Vor-Bild.

Wie Jesus Christus helfen wir Menschen, die in Not sind. Ganz egal, woher sie kommen, was sie gemacht haben und was sie glauben.

Alle Menschen sind gleich viel wert

Alle Menschen sind gleich viel wert. Und alle Menschen haben die gleichen Rechte.

  • Alle Menschen haben das Recht auf einen Arbeits-Platz.
  • Alle Menschen müssen gleich gut behandelt werden. Frauen müssen genauso gut behandelt werden wie Männer. Kinder müssen genauso gut behandelt werden wie Erwachsene. Arme Menschen müssen genauso gut behandelt werden wie reiche Menschen. Behinderte Menschen müssen genauso gut behandelt werden wie nicht behinderte Menschen.
  • Alle Menschen sollen selbst bestimmen können, wie sie leben wollen. Zum Beispiel wie sie wohnen wollen. Was und wo sie arbeiten wollen.
  • Was sie essen wollen und was sie in ihrer Freizeit machen wollen.
  • Alle Menschen sollen am Leben in der Gesellschaft teilhaben können.
    Teilhaben bedeutet: überall dabei sein, überall mitmachen. Niemand darf ausgeschlossen werden.

Bei uns sind alle Menschen gleich viel wert. Und wir behandeln alle Menschen gleich gut.

Wir schaffen Arbeit und Gemeinschaft

Viele Menschen in unserer Gesellschaft sind benachteiligt. Zum Beispiel weil sie krank sind. Oder weil sie behindert sind. Oder arm.

Benachteiligt bedeutet: etwas nicht so gut können wie andere, schlechter behandelt werden als andere.

Blinde Menschen sind benachteiligt. Weil sie nichts sehen können. Arme Menschen sind auch benachteiligt. Weil sie oft nicht genug Geld haben, zum Beispiel für Essen und

Kleidung und Miete. Behinderte Menschen sind auch oft benachteiligt. Weil sie oft keine Arbeits-Stelle finden. 

Wir helfen Menschen, die benachteiligt sind. Wir sorgen dafür, dass Menschen Arbeit finden. Und dass sie selbst bestimmen können, wie sie leben wollen. Dass sie gerecht behandelt werden. Und dass sie am Leben in der Gesellschaft teilhaben können. In der Gemeinschaft mit anderen. Damit sie nicht alleine sind. Dafür haben wir viele verschiedene Einrichtungen. Und viele verschiedene Angebote für Menschen, die Hilfe brauchen.

Wir fördern und pflegen. Wir trösten und heilen. Wir beraten und begleiten. Wir erziehen Kinder. Wir bilden Menschen aus und geben ihnen Arbeit.

Fördern bedeutet: helfen, unterstützen.

Wir wollen immer gute Arbeit leisten

Die Welt verändert sich. Die Gesellschaft verändert sich. Die Umwelt verändert sich. Die Gesetze verändern sich.

Wir wollen immer gute Arbeit leisten. Und wir wollen uns weiter entwickeln. Das bedeutet: Wir wollen immer besser werden. Deshalb müssen wir lernen und uns auf die Veränderungen einstellen.

  • Wir sind offen für Neues. 
  • Wir lernen und arbeiten gerne. 
  • Wir vertrauen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Unterstützern und unseren Partnern. 
  • Wir achten uns gegenseitig.
    Das bedeutet: Jeder Mensch ist wert-voll. Und jeder Mensch verdient es, gut behandelt zu werden.
  • Wir sind offen und ehrlich. 
  • Wir können Kritik vertragen. Das bedeutet:
    Man kann uns sagen, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Und wir lernen aus unseren Fehlern.

Qualität ist uns wichtig. Wir entwickeln uns weiter und werden immer besser.

Qualität bedeutet: gute Arbeit 
Sich weiter entwickeln bedeutet: besser werden und lernen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind uns wichtig

Damit wir unsere Arbeit gut machen können, brauchen wir gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb gibt es bei uns viele Möglichkeiten für die Aus-Bildung und die Weiter-Bildung.

Aus-Bildung bedeutet: einen Beruf lernen.

Weiter-Bildung bedeutet: etwas für seinen Beruf lernen, zum Beispiel in Kursen.

Wir von der NGD-Gruppe tun viel für die Aus-Bildung und die Weiter-Bildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Wir wollen, dass die Menschen gerne bei uns arbeiten.

Wir wollen auch, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns wohl fühlen. Und dass sie gerne bei uns bleiben.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind uns wichtig. Wir wollen gute Arbeit-Geber für sie sein.

Wir übernehmen Verantwortung

Wir glauben: Jeder Mensch ist wert-voll. Und jeder Mensch hat das gleiche Recht zu leben.

Mit unserer Arbeit übernehmen wir Verantwortung für die Menschen. 
Das bedeutet: Wir sorgen dafür, dass es den Menschen gut geht. Und wir passen auf, dass das so bleibt.

Wir sagen offen unsere Meinung. Und wir tun, was nötig ist. Damit es den Menschen gut geht. In der Kirche. In der Politik. In der Gesellschaft.

So nehmen wir Einfluss auf die Gesellschaft. Und auf die Politik. In Deutschland. Und in Europa.

Einfluss nehmen bedeutet: Wir sorgen dafür, dass etwas geschieht und besser wird. Zum Beispiel, dass die Gesellschaft behinderte Menschen nicht ausschließt. Oder dass die Politiker besser an alte Menschen denken. Oder an Familien mit Kindern.

Wir sorgen dafür, dass es den Menschen gut geht. Und passen auf, dass das so bleibt.

Das Leit-Bild kommt von der Gruppe:

Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie
Aalborgstraße 61 
24768 Rendsburg 
Telefon: 0 43 31 | 1 25 - 2580 (Pastor Karsten Struck) 

Der Text in leichter Sprache kommt von:

Gabriele Hiller
leicht gesagt – Agentur für leichte Sprache
Stühren 41 
27211 Bassum
Telefon: 04249 | 960-3655 
Internet: www.leicht-gesagt.de

Das Leitbild in leichter Sprache wurde initiiert:

Holländerhof
Werk- und Wohnstätten für behinderte Menschen 
Preesterbarg 20 
24943 Flensburg 
Telefon: 0461 | 676-0
Internet: www.hollaenderhof.de

Wir bedanken uns für das Testlesen und die engagierte Mitarbeit bei den Mitgliedern des Werkstattrates und des Bewohnerbeirates.

Die Bilder sind von:

© 2011 NGD-Gruppe; Holländerhof (Logo), Diakonie (Logo); EKD (Logo), Symbol für leichte Sprache – Inclusion Europe; Microsoft Cliparts; Deutschland-Karte mit Schleswig-Holstein – TUBS, Wikimedia Commons; Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e. V.

© 2012 Holländerhof, Flensburg. Alle Rechte vorbehalten